Heiraten trotz Corona: Zeremonie trifft Pandemie

Julia Leddin
20. November 2020

Julia Leddin
20. November 2020

Vor keinem Bereich des Lebens machen Lockdown und Corona-Bestimmungen halt: Auch Paare, die heiraten wollen, stehen in dieser Zeit vor großen Herausforderungen. Wie soll jetzt eine Hochzeit funktionieren? Und warum kann es gerade jetzt besonders romantisch sein?

Tränen statt Traumhochzeit?

Natürlich – es gibt Wichtigeres im Leben als eine große Hochzeit. Das ist vielen in den letzten Monaten bewusst geworden: Die Gesundheit der geliebten Menschen und auch die eigene Gesundheit haben einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Dennoch sind tausende Paare in diesem Jahr besonders enttäuscht. Die für 2020 geschmiedeten Hochzeitspläne sind entweder bereits geplatzt oder stehen kurz davor. Denn eine große Feier, von der manche ihr Leben lang geträumt haben, ist im Moment einfach nicht machbar. Muss das Thema Hochzeit deswegen komplett ausfallen oder auf unbestimmte Zeit verschoben werden? Zum Glück nicht – denn auch unter den außergewöhnlichsten Bedingungen könnt Ihr Eure Liebe feiern.

Heiraten und Pandemie – wie soll das gehen?

Was einige Paare am meisten verunsichert, sind die wöchentlich oder täglich wechselnden Gegebenheiten. Ob ein Standesamt geöffnet hat, ob Gäste erlaubt sind, ob eine Feier im kleinen Kreis zulässig ist – dies alles ändert sich permanent. Nach dem Lockdown kamen die Lockerungen, dann wieder der „Lockdown light“. Zudem sind die Auflagen von Bundesland zu Bundesland und von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Wie sich die Situation bis zum Hochzeitstermin entwickeln wird, kann niemand sagen. Statt einer monatelang perfekt geplanten Feier bleibt also nur noch Spontaneität – ein Begriff, der im Zusammenhang mit der Hochzeitsplanung sonst eher selten fällt.

Klein, aber romantisch: Trauung trotz Corona

Heiraten in Corona-Zeiten ist ein bisschen wie Achterbahn fahren: Zuerst fühlt man sich winzig gegenüber der riesigen Herausforderung. Am liebsten würde man es einfach bleiben lassen. Dann steigt man mit einem mulmigen Gefühl trotzdem ein. Das Auf und Ab sorgt für einen flauen Magen. Doch wer sich am Ende tatsächlich getraut hat, strahlt über beide Ohren und würde es jederzeit wieder tun. Also: nur Mut! Vielleicht können nicht alle oder gar keine Gäste im Trauzimmer sein. Vielleicht findet die freie Trauung nicht im prunkvollen Saal, sondern auf der Wiese mit Regenschirmen statt. Und vielleicht gibt‘s statt Durchtanzen bis vier Uhr ein Candlelight-Dinner am Wohnzimmertisch mit vier Gästen. Große Teile der Wunschliste müssen also gestrichen werden. Aber: Auf einmal lenkt kaum noch etwas davon an, worum es wirklich geht.

Nur die Liebe zählt

Vor allem in Zeiten wie diesen, in denen Zusammenhalt größer geschrieben wird denn je, heißt es: Liebe geben und Liebe schenken. Eine Hochzeit, die eben doch stattfindet, zwei Menschen, die eben doch ja sagen und eine Verbindung, die eben doch alles übersteht – was könnte romantischer sein? Wir ermutigen alle Paare, sich gerade jetzt diesen Moment des größten Glücks zu gönnen und in den Corona-Alltag ein strahlendes Ausrufezeichen zu setzen. Selbst diejenigen, die nicht dabei sein können, werden sich mit Euch freuen – so schenkt Ihr auch anderen einen wunderschönen Moment.

 

Flexibel bleiben mit einer freien Trauungen

Wenn Ihr zu Eurer Hochzeit eine freie Trauzeremonie geplant habt, spricht nichts dagegen, an diesen Plänen auch festzuhalten. Denn neben der individuellen, auf Euch abgestimmten Note bringt sie eine Eigenschaft mit, die Euch jetzt in die Karten spielt: Flexibilität. Unsere erfahrenen Trauredner*innen machen alles möglich, damit Ihr Eure Liebe in einem besonderen Rahmen feiern könnt. Dadurch, dass Ihr an keinen Ort gebunden seid, könnt also zum Beispiel im Freien heiraten. Hygiene-Maßnahmen sind überhaupt kein Problem, ebenso kurzfristige Änderungen im Ablauf. Bei manchen Zeremonien können Gäste sogar virtuell dabei sein. Und: Selbst wenn der Standesamt-Termin platzt, könnt Ihr Euch bei einer freien Zeremonie dennoch das Ja-Wort geben – denn sie ist an keine rechtlichen Vorgaben gebunden.

 

Hochzeits-Revival statt verschieben

Die Frage „Verschieben oder absagen?“ stellt sich auf diese Weise gar nicht erst – denn Eure Liebe könnt Ihr feiern, auch wenn die Umstände noch so widrig sind. Diesen ganz besonderen Moment, diesen ganz besonderen Tag kann Euch keiner nehmen. Und er ist erst der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Tagen, die noch viel besser werden: Zum Beispiel die große Revival-Feier zum ein-, zwei- oder dreijährigen Hochzeitstag. Oder die „nachgeholte“ standesamtliche Trauung. Und vor allem: Jeder

Tag, an dem Ihr Seite an Seite aufwacht und wisst, dass Eure Liebe nichts, aber auch gar nichts stoppen kann.

 

Bleibt gesund und glaubt an Euch!

 

Euer Omilia-Team

Fotos: Schöning Fotografie

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