Die Hochzeitsdientsleister: Teil 1 – der richtige Fotograf

Julia Leddin
4. Oktober 2019

Julia Leddin
4. Oktober 2019

In der Serie über die Hochzeitsdienstleister möchten wir euch in den Bereichen Fotograf, Catering, Styling und Musik Tipps geben, worauf ihr bei der Buchung eurer Dienstleister achten solltet. Den Anfang der 4-teiligen Serie machen die Fotografen, denn von Hochzeitsfotografen gibt es in Deutschland mindestens genauso viele, wie Hochzeitspaare. Klar, dass da die Entscheidung nicht leichtfällt. Wir wollen euch gerne dabei unterstützen:

Schritt 1: eure Erwartungen

Was wünscht ihr euch von einem Fotografen, der euren großen Tag und eure freie Trauung fotografieren soll? Vielleicht soll er euch den ganzen Tag über begleiten und eine kleine Geschichte entstehen lassen. Von der Vorbereitung und dem Styling, bis hin zur Trauung und der Party zum Schluss. Oder euer Fotograf soll einfach nach der Trauung ein paar schöne Paaraufnahmen von euch an der Location machen.

Wo ihr diesen für euch passenden Fotografen finden könnt, ist ganz verschieden. Entweder ihr fragt Freunde und Bekannte, ob sie selber Hobbyfotografen sind oder ob sie einen tollen Fotografen empfehlen können. Die klassische Suchmaschine gibt es natürlich auch noch. Dort werdet ihr eine Mischung aus Anzeigen von lokalen Fotografen finden und die, die eine sehr gut platzierte Webseite haben. Dies kann auf zwei Dinge hindeuten: entweder er gibt sich viele Mühe dabei, Blogposts und so Informationen für seine Kunden zur Verfügung zu stellen oder er ist in eurer Region sehr sehr beliebt.

Für alle Social-Media-Fans eignet sich natürlich auch noch die Suche über Instagram. Dort gibt es dann auch direkt ein paar Arbeitsproben zusehen.

Schritt 2: der Stil

Neben der Frage, welche Erwartungen ihr an euren künftigen Fotografen stellt, kommt dann automatisch auch die Frage nach dem richtigen Stil. Denn euer Fotograf soll euch genau die Fotos liefern, die ihr euch wünscht und möglichst mit euch auf einer Wellenlänge sein. Wie eingehen bereits beschrieben, gibt es Fotografen die eine gesamte Geschichte erzählen. Sie beginnen euren Tag als Geschichte zu erzählen und können hier entweder ganz klassisch einen Ablauf fotografieren. Oder sie sind sehr kreativ und möchten möglichst romantisch und künstlerische Bildwerke schaffen. Das werdet ihr daran merken, dass sie ganz andere Stilelemente fotografieren. Sie achten sehr auf Details, spielen mit Licht und versuchen vor allem Emotionen in ihren Fotos festzuhalten. Dazu gehört nicht nur die Tischdeko sondern auch das klassische Familienportrait.

Ein Geschichtenerzähler wird euch ebenso ein paar konkrete Anweisungen für Bildideen geben, die er in sein Portfolio des Tages aufnehmen möchte.

Welche Stilrichtung besser zu euch passt, bleibt natürlich euch überlassen, denn beide sind gleichwertig. Romantisch oder klassisch – jeder Stil passt zu einem anderen Paar.

Schritt 3: Kontakt

Solang ihr euren Fotografen nicht persönlich oder über Bekannte kennt, wird euer erster Kontakt wahrscheinlich eine E-Mail oder ein Telefonat werden. Hier könnt ihr auch direkt die wichtigsten Fragen nach einem freien Termin und dem Preis der Dienstleistung erfragen. Denn Hand aufs Herz: schöne Bilder haben einen gewissen Preis, aber ins Budget passen sollten sie auch. Hier könnt ihr auch gute Vergleiche von verschiedenen Fotografen ziehen und gleich mehrere, die euch gut gefallen, anfragen. Ebenfalls werdet ihr merken, wie die unterschiedlichen Fotografen auf euch eingehen. Hören sie eure Wünsche an oder geben Ideen, wenn ihr vielleicht nicht so recht weiterwisst, was ihr sucht. Kann er sich euch anpassen oder bleibt er unflexibel? Macht er euch feste Vorgaben für Fotomotive oder hört er sich lieber die Details zur Feier an?

Hier ist ebenfalls wichtig zu beachten, ob er nicht nur auf eure Wünsche eingeht sondern auch seine Fachkenntnisse als Fotograf einbringt, welche eurer Vorstellungen sich umsetzen lassen.

Letzter Tipp:

Wenn euch wichtig ist, was mit den Fotos passiert, wer die Rechte hat und wie ihr und auch euer Fotograf sie verwenden darf, schaut euch den Vertrag genauer an. Dort lässt sich gemeinsam regeln, ob euer Fotograf sie für sein Portfolio verwenden darf oder nicht, ob ihr sie bearbeiten und in welcher Form auch ihr sie veröffentlichen dürft. Denn Urheber ist stehts der Fotograf. Das Recht am eigenen Bild liegt bei euch. Eine Klärung im Vorfeld macht die Zusammenarbeit entspannter und verschont beide Seiten vor bösen Überraschungen.

Trefft die Entscheidung nicht nur nach dem besten Angebot sondern lasst auch euren Bauch mitentscheiden.

Viel Erfolg bei der Suche

Wünscht euch das Omilia-Team

Photo-Credits:

James-Bold

Jen-Theodore

Jen-Theodore

Sunny-Au8ust

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